Geleitwort IB K

Die Eigenprägung Katholischer Schulen in Freier Trägerschaft

Mit dem Schulgesetz vom 27. Juni 2006 wurde die Qualitätsanalyse NRW als zentrales Instrument zur Entwicklung und Sicherung der Qualität von Schulen in Nordrhein-Westfalen landesweit eingeführt.

Was wird geprüft?

 

 

 

Das Qualitätstableau, mit dem die Schulen analysiert werden, ist nach den zentralen pädagogischen und organisatorischen Prozessen gegliedert (Lehren und Lernen, Schulkultur, Führung und Management).

Die QA an katholischen Schulen in freier Trägerschaft legt einen zusätzlichen Inhaltsbereich K: Katholisches Profil (IB K) zugrunde, der auch in der Darstellung unten durch das Pluszeichen gekennzeichnet ist. So benennt das "katholische" Tableau vier Inhaltsbereiche, denen insgesamt 26+3 Dimensionen zugeordnet sind. Konkretisiert werden die Dimensionen durch 89 Qualitätskriterien.

Alle Beobachtungen werden mithilfe einer Vielzahl von Beurteilungskriterien systemisch erfasst. „Systemisch“ heißt, dass einzelne Teile auf ihr Zusammenwirken hin untersucht werden. Insofern wird eine Schule zwar in einer Vielzahl von Einzelbereichen betrachtet, aber mit dem Ziel, sie als Ganzes mit ihren Besonderheiten zu erfassen, wie sie also „als System funktioniert“. 


Im Tableau sind die verpflichtenden Kriterien gelb eingefärbt. Die nicht eingefärbten Kriterien können auf Wunsch der Schule, nach Vereinbarung im Abstimmungsgespräch, vom Qualitätsteam zusätzlich geprüft werden. Die zehn Kriterien des IBK sind derzeit alle verpflichtend, vorbehaltlich einer Änderung durch die Konferenz der Schulabteilungsleiter der (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen.