QA NRW

Qualitätsanalyse - Unterstützung bei individuellen Schulentwicklungsprozessen

Das QA-Verfahren hat seit dem Schuljahr 2013/14 landesweit eine weitgehende Veränderung erfahren. Ziel der neu ausgerichteten Qualitätsanalyse ist die Unterstützung der Schulen und ihre aktive Mitgestaltung und Einbindung im Analyseprozess.  

Die Generalvikare der fünf nordrhein-westfälischen Bistümer haben beschlossen, die Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen fortzusetzen und die in der Regel zweite Qualitätsanalyse in dem veränderten Verfahren durchzuführen. Die Besonderheiten der Katholischen Schulen sind nach Absprache mit dem Schulministerium berücksichtigt.

Eine QA beschreibt, analysiert und bewertet Situationen und Abläufe in Schulen. Ihr Ziel ist, die Qualität an Schulen zu sichern und nachhaltige Impulse für deren Weiterentwicklung zu geben. Sie versteht sich als Unterstützung und Ergänzung zur Schulaufsicht.

Die QA soll vor allem die Eigenverantwortung von Schulen stärken, denn sie ist auch ein Instrument der Selbstvergewisserung. Eine Schule, die ihre Stärken kennt, wird diese zukünftig noch besser nutzen können. Ebenso können Hinweise auf mögliche Schwächen allen Beteiligten Anlass geben, diese in den Blick zu nehmen und ihnen entgegen zu wirken. Dafür können die Qualitätsprüferinnen und -prüfer wichtige Hinweise und Anregungen liefern.

Für Schulen ist es wichtig, ihre derzeitigen Schulentwicklungsprozesse aus externer Sicht wahrzunehmen und im Hinblick auf Qualitätssicherung zu überprüfen. Anliegen und Aufgabe der QA ist es, den Schulen ihre bestehenden Schulentwicklungsprozesse daten- und leitfadengestützt zu spiegeln und dieses Wissen allen Beteiligten als Entscheidungshilfe zur Verfügung zu stellen. Hierbei wird auch die besondere Situation der einzelnen Schule berücksichtigt, die sich z.B. durch Schulform, Standort, Schüler und Lehrer von anderen Schulen unterscheidet.

So kann Qualitätsanalyse maßgeblich dazu beitragen, den Schulleitungen und schulischen Gruppen gestützt durch Daten Entscheidungshilfen an die Hand zu geben.

Das Ziel einer QA ist also letztlich Hilfe zur Selbsthilfe, ein lohnendes Ziel:

Katholische Schulen noch besser zu machen, als sie es schon sind.

Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen in der 2. Runde

  • Nunmehr bereitet eine Vorphase die kaum veränderte Hauptphase  vor.
  • Das Qualitätstableau unterscheidet zwischen verpflichtenden und ergänzenden Kriterien. Die Auswahl der ergänzenden Kriterien wird von der Schule mitbestimmt.
  • Reduzierung des Umfangs der einzureichenden Dokumente
  • Einsatz des neuen Unterrichtsbeobachtungsbogens
  • Entfall der Aspektbewertung und damit des Bewertungsprofils, die Bewertung erfolgt auf Kriterienebene.
  • Möglichkeit eines Erläuterungsgesprächs zum Qualitätsbericht

Zu allen Details finden sich Erläuterung auch auf der Homepage des Ministeriums. Sie gelten weitestgehend auch für katholische Schulen – von wenigen Ausnahmen abgesehen, die hier dargestellt sind.

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/Qualitaetsanalyse/Stichworte/index.html

Wichtiger Hinweis

Überwiegend werden katholische Schulen im Land Nordrhein-Westfalen mit den auf dieser Seite und ihren so genannten Subsites/"Unterseiten" beschriebenen Verfahrensabläufen und Instrumenten der QA geprüft. Ausdrücklich sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass sich das Verfahren der QA in den Modalitäten danach richtet, wie es von der jeweiligen Bezirksregierung durchgeführt wird. Daher kann es zu Abweichungen des hier geschilderten Verfahrens kommen. In diesem Fall erhalten Sie nähere Informationen auf der Homepage des Schulministeriums oder bei der für Ihre Schule zuständigen Bezirksregierung (siehe Kontakte).

Geleitwort QB 7

Die Eigenprägung Katholischer Schulen in Freier Trägerschaft
Mit dem Schulgesetz vom 27. Juni 2006 wurde die Qualitätsanalyse NRW als zentrales Instrument zur Entwicklung und Sicherung der Qualität von Schulen in Nordrhein-Westfalen landesweit eingeführt. mehr...